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Lieber mal eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten.



Das Geld, das man besitzt,
ist das Mittel zur Freiheit,
dasjenige, dem man nachjagt,
das Mittel zur Knechtschaft.



Beteiligungen . Anleihen . Genussscheine

Bei der Beteiligung investieren Sie in ein ganz konkretes Unternehmen oder Objekt, oft auch nur in ein besonderes Projekt - beispielsweise eine Filmproduktion oder den Bau eines Schiffes. In jedem Fall werden Sie Teilhaber, oft in der Form einer GmbH & Co. KG oder eines geschlossenen Fonds. Geschlossen wird der Fonds wenn ausreichend Geld für die Filmproduktion oder den Bau des Schiffes eingesammelt worden ist. Ab diesem Zeitpunkt können Sie nicht mehr ein- und eigentlich auch nicht mehr aussteigen. Die Gewinne teilen sich ausschließlich die vorhandenen Beteiligten. Doch Vorsicht, die Verluste auch.

Eine besondere Form der Beteiligung ist die Mitgliedschaft in einer Genossenschaft - beispielsweise in einer renditestarken genossenschaftlich organisierten Sparergemeinschaft. Diese legt ihr eigenes Kapital, das heißt also die Geschäftsguthaben ihrer Mitglieder, im Rahmen ihrer Möglichkeiten an und wird dabei in ihrem konkreten Handeln ausschließlich vom Selbstbestimmungsgedanken ihrer Mitglieder und von den demokratischen Regelungen des Genossenschaftsgesetzes bestimmt. (siehe dazu meine besonderen Hinweise unter Praxis und Tipps weiter unten auf dieser Seite)

Stellen Sie sich eine Gewerbeimmobilie vor. Gelegen in einer Großstadt. Superlage. Die Wirtschaft boomt. Alle Büro-, Produktions- und Lagerflächen sind zu 100 % abvermietet. Es gibt keine bessere "Geldmaschine". Doch, was wenn nur einer der Punkte nicht erfüllt ist? Wie Sie die richtige Beteiligung finden? Lesen Sie einfach noch einmal 'Und wie erkenne ich einen guten Berater' auf der Seite | Anlegen | und auch 'Sie sollten für sich selbst folgende Punkte vorab klären' auf der Seite | Verdienen |.

Üblich und bekannt sind die Beteiligungen/Fonds für Immobilien, Schiffe und Container aber auch LV-Fonds, Medien-Fonds, Umwelt-Fonds, Energie-Fonds und Private-Equity-Fonds, der Beteiligung mit privatem Eigenkapital. Das Letztere im übrigen ein hochinteressantes Thema. Bei Private Equity geht es um nicht börslich notierte Unternehmen. Finden Sie eines, welches es bis an die Börse schafft und Sie haben ein wirklich gutes Geschäft gemacht. Sie können sich an einem Einzelunternehmen direkt beteiligen, zum Beispiel an dem Unterehmen ihrer Tochter oder Ihres Sohnes. Sie können sich beteiligen an einem Private-Equity-Fonds der sich an mehreren Unternehmen beteiligt und Sie können sich - insbesondere als Kleinanleger bereits - an einem Private-Equity-Dachfonds beteiligen der in unterschiedliche Private-Equity-Fonds investiert die wiederum in viele unterschiedliche Einzelunternehmen investieren. Eine unglaubliche Risikostreuung bei extrem hoher Gewinnerwartung - Sie beteiligen sich direkt an der Wertschöpfung - am Mittelstand - nicht an Banken und Versicherungen die keine echten Werte schaffen.

Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere und nicht wirkliche Beteiligungen. Dazu gehören auch die Schuldverschreibung, Pfandbriefe, Rentenpapiere und Obligationen. Auf jeden Fall wissen Sie hier vorher sehr genau was Sie hinterher bekommen. Es wird Ihnen verbrieft. Eine insgesamt also sehr sichere aber natürlich auch sehr chancenarme Möglichkeit sein Geld zu mehren. Dazu kommt, dass ein vorzeitiges Aussteigen eigentlich nicht möglich ist.

Genussscheine bewegen sich je nach entsprechender individueller Ausgestaltung ihrer verbrieften Rechte irgendwo zwischen Aktien und Anleihen. Sie erhalten Vermögensrechte, aber - ebenso wie bei Anleihen - keine Stimmrechte. Auch das ist also keine Beteiligung. Im Gegensatz zu Anleihen erhalten Sie hier jedoch keinen festgeschriebenen Zins. Dieser orientiert sich - ähnlich der Dividende bei Aktien - an der insgesamten Gewinnentwicklung des Unternehmens. Somit ein durchaus chancenreicheres Papier als die Anleihe, mit dem Risiko nur sein eingelegtes Kaital zurückzuerhalten, allerdings mit dem Vorteil, dass es börsentäglichen weiterverkauft werden kann.





Meine persönliche Buchempfehlung für Sie:



"Private Equity Beteiligungen"

Thomas A. Jesch

Vom 'Letter of Intent' über die Unternehmensbewertung bis hin zum Vertragswerk erklärt Rechtsanwalt Thomas A. Jesch sehr umfassend wie Private Equity funktioniert. Dabei zeigt er dem Kapital suchenden Unternehmer ein alternatives Finanzierungsinstrument auf und sagt dem Investor, was es zu beachten gilt.

Praxis und Tipps

Genossenschaftsbeteiligung

ALTERSVORSORGEGENOSSENSCHAFT EG

Diese, wie jede andere Genossenschaft auch, unterliegt als eG (eingetragene Genossenschaft) den besonders strengen Sicherheitsanforderungen des Genossenschaftsgesetzes und wird durch einen staatlich anerkannten Prüfungsverband kontrolliert. Das Genossenschaftsgesetz hat sich seit über 100 Jahren bestens bewährt, z.B. bei den Volks- und Raiffeisenbanken. Danach muss jede Genossenschaft einem besonderen Prüfungsverband angehören, der bei der Gründung eine Prüfung der Solidität vornimmt, die Genossenschaft jährlich prüft und - als zusätzliche Prüfungsaufgabe - die Geschäftsführung beurteilt und berät. Diese Prüfungsaufgaben gehen also weit über die Prüfungen des Abschlussprüfers bei einer AG hinaus. Wichtige Entscheidungen bei der eG müssen sowohl vom Vorstand als auch vom Aufsichtsrat - jeweils mit eigener Mehrheit - gemeinsam getroffen werden.

Im Gegensatz zu den meisten Fonds beispielsweise, die fremde Gelder (Kundeneinlagen) verwalten, unterliegt die eG den Vorschriften des Genossenschaftsgesetzes und ihrer eigenen Satzung, nicht jedoch den Bestimmungen des Gesetzes über Kapitalanlagegesellschaften, des Investmentgesetzes oder des Wertpapierhandelsgesetzes. Sie unterliegt weder der Börsenaufsicht noch dem Bundesamt für Finanzdienstleistungen.

Der Zweck der AVG eG ist es:
  • Ihren Mitgliedern qualifizierte Beratungen in allen Altersvorsorgeangelegenheiten zu bieten
  • auf die eingezahlten Geschäftsguthaben regelmäßig eine weit überdurchschnittliche Rendite zu erarbeiten
  • jährliche POSITIVE Dividendenzahlungen zu realisieren
  • einen Plan für eine Express-Rente - mit und ohne Ansparphase und beispielsweise mit und ohne Kapitalverzehr - bereit zu halten
Geeignet ist diese Form der Unternehmensbeteiligung für das mittelfristige Finanzmanagement ebenso wie für die mittelfristige Kapitalanlage oder die langfristige Altersvorsorge mit Rentenplan.


Kein Geld haben, zwingt zu allem.

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